23. Februar 2016

[Rezension] "Der Marsianer" von Andy Weir

Titel:  Der Marsianer - Rettet Mark Watney
Autor: Andy Weir
Verlag: Heyne
Seiten: 512
Preis: 9,99€
Genre: Science Fiction
*hier* gibts genaueres zum Film






Lesegrund: 

Ich sollte auf meine Schwester aufpassen und mit ihr spielen und dann lag da dieses Buch... eigentlich wollte ich nur mal reinschauen, aber dann  konnte ich garnicht mehr aufhören! 

Inhalt:

Mark Watney ist Astronaut und mit seiner Crew auf dem Mars, bis ein Sandsturm ausbricht und die Mission abgebrochen werden muss. Dabei wird Mark von einem Teil einer Maschine getroffen, im Sturm von seinen Kameraden nicht mehr gefunden, zurückgelassen und für tot erklärt...
... doch er lebt. Allein. Auf dem Mars.

Meine Meinung:

Ich wäre ohne dieses Zufall durch das eher unauffällige Cover nie auf dieses Buch gestoßen, was ich sehr schade finde, denn ich fand es Alles in Allem letztendlich richtig gut. Warum? Seht ihr hier:

Ich kenne mich weder mit Raumfahrtzeugs noch mit sämtlichen chemischen Reaktion aus und dennoch hat es Andy Weir von der ersten Seite an geschafft das ganze (wirklich reichlich vorhandene) Fachwissen so gut zu erklären, dass sogar ich - die Naturwissenschafts-Niete - alles verstanden habe. 

Der Hauptteil bietet sehr aufschlussreiche Perspektivenwechsel, die für die Story nötig sind und frischen Wind in das Ganze bringen. 
Mark ist mir dabei durch seine wirklich lustige Art, die mich einige Male zum Lachen gebracht hat, wirklich sehr ans Herz gewachsen.
Genauso gut habe ich mich mit den Crewmitgliedern und den Mitarbeitern der NASA verstanden, die Marks Rettung auf den letzten (ich meine den aller, allerletzten) Drücker möglich machen.

Marks Missgeschicke, die ihm öfter Mal passieren ,sind immer sehr unerwartet, da man die Fehler als "Normalsterblicher" so NIEMALS erkannt hätte. Ich glaube, dass das ein sehr großer Vorteil dieses Genres ist. 

Leider gibt es in der Mitte des Buches auch einige Längen, die ich teilweise als nervig empfunden habe, aber trotzdem hat mich das Buch sehr gefesselt und ich wollte unbedingt weiterlesen.
Ich bin dabei wirklich nur sehr langsam voran gekommen, da ich oft abends lese und die Erklärungen von Absatz 2 nur überflogen habe und dann die betroffenen Seiten nochmal lesen musste. So habe ich oft nur um die 30 Seiten geschafft, was mich aber nicht wirklich sehr gestört hat.

Das Ende ist nochmal richtig spannend und ein gelungener Abschluss, auch wenn ich mich über ein paar mehr Informationen gefreut hätte. Das heißt nicht, dass es ein offenes Ende ist, aber man erfährt garnichts über Marks Zukunft, was mich ein bisschen stört.

Fazit:

"Der Marsianer" ist ein witziger und gleichzeitig erschreckend realistischer Science Fiction Roman, der mich sehr überzeugen konnte. Es wird einem unglaublich viel (sehr logisches!) Fachwissen vermittelt und der einzige Grund dafür, dass ich keine 5 Sterne gebe, sind die Längen die sich teilweise bemerkbar machen.
Ich empfehle es euch ALLEN, da euch dieses Buch sein Genre sehr schmackhaft machen wird, falls ihr nicht eh schon Science Fiction-Fans seid. 
Ich vergebe grandiose

4,5 Sterne

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