29. Januar 2016

[Rezension] "Verschollen am Mount McKinley" von Christopher Ross

Titel: Verschollen am Mount McKinley
Reihe:  Verschollen am Mount McKinley
             Die Wölfe vom Rock Creek
             Allein am Stony Creek
             Schutzlos am Red Mountain
Autor: Christopher Ross
Verlag: ueberreuter
Seiten: 222
Preis (Hardcover): 12,95€
Bildquelle: amazon



Inhalt:

Julie würde gerne Rangerin im Denali-National-Park werden und beginnt in einem der ersten Kapitel ihre Probezeit.
Dabei führt sie zusammen mit einer erfahrenen Kollegin eine Schneeschuhwanderung an, doch als sich einer der Teilnehmer von der Gruppe entfernt und sich damit in ernsthafte Gefahr begibt, die eigentliche Rangerin krank wird und Julie die Zentrale wegen eines Schneesturms nicht erreichen kann muss sie sich selbst auf die Suche nach dem Mann begeben.
Kann sie alle in Sicherheit bringen?


Lesegrund:

Ich habe dieses Buch zu Weihnachten 2014 (peinlich *-*) geschenkt bekommen, aber ich war irgendwie nie richtig motiviert dazu, es zu lesen. Neulich war ich mir also mal wieder nicht sicher, was ich lesen sollte, aber habe ich mir einfach "Verschollen am Mount McKinley geschnappt.

Meine Meinung:

In "Verschollen am Mount McKinley" wird einem zu Beginn ein langsamer einstieg geboten, aber meiner Meinung nach war es genau richtig um die Protagonistin ein wenig kennenzulernen und sich ein wenig an die Außergewöhnliche Location, nämlich Alaska, zu gewöhnen. 

Im Hauptteil beginnt sie dann ihr Praktikum als Rangerin im "Denali National Park" und bei ihrer ersten Wandertour, die sie als Helferin einer Angestellten des Parks begleiten darf, begibt sich einer der Teilnehmer in eine lebensbedrohliche Situation, indem er sich von der Gruppe entfernt.
Ungefähr ab der Mitte des Buches baut sich dabei auch wirklich große Spannung auf, was ich leider von den vorhergehenden 100 Seiten nicht wirklich behaupten kann.

Ganz zum Schluss wird die ganze Situation aufgelöst und man hat auch ohne die restlichen Teile der Reihe gelesen zu haben ein schönes, rundes Ende, was zwar recht vorhersehbar ist, der Geschichte aber dennoch einen gelungenen Abschluss verpasst.

Mit der Protagonistin komme ich gut zurecht, genau wie mit den meisten anderen Darstellern auch und im Hintergrund befindet sich eine kleine Liebesgeschichte, aber sie wird an eigentlich allen Stellen von den vielen bedrohlichen Geschehnissen weitestgehend in den Hintergrund gestellt. 

Der Schreibstil des Autors ist sehr realistisch und das Buch beinhaltet atemberaubende Landschaftsbeschreibungen (auch wenn die meiste Zeit Sturm herrscht). Ich konnte mir immer alles recht gut vorstellen, auch wenn ich mich bis jetzt noch nie wirklich mit Alaska auseinandergesetzt habe. Leider konnte mich das Buch trotzdem nur gegen Ende richtig fesseln.

Fazit:

Ich kann sagen, dass ich es keines Falls bereue das Buch gelesen zu haben. Die ungewöhnliche Umgebung macht es sehr interessant, aber es konnte mich leider nicht an allen Stellen komplett überzeugen, da trotz gefährlicher Situationen manchmal nicht wirklich Spannung aufgebaut wurde. 
Es ist ein sehr durchschnittliches Buch, aber ich werde mir trotzdem überlegen mir den zweiten Band anzuschaffen. Es bekommt von mir


3 Sterne

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